Neu: Verstehen,was uns trägt
Die Reflexionsmodule „Verstehen, was uns trägt“ laden dich ein, systemische Zusammenhänge, familiäre Prägungen und innere Muster achtsam zu betrachten.
Modul 1 – Grundlagen der systemischen Aufstellungsarbeit ist der erste Schritt und zugleich der Einstieg in eine ganze kommende Modulreihe. Weitere Module zu Beziehung, Bindung, Zugehörigkeit und weiteren Lebensthemen werden nach und nach folgen.
Modul 1 ist ein digitales Arbeitsheft zur Selbstreflexion und enthält zusätzlich ein einmaliges 30-minütiges Kennenlern-Telefonat mit Anette Tuppeck-Gehlhar.
Die Module dienen der persönlichen Reflexion und ersetzen keine ärztliche, psychotherapeutische oder psychologische Begleitung.
” Der Schlüssel liegt indem was wir zurückhalten”
Partnerschaft – ein zentrales Thema ein Leben lang.
Mit unserer Geburt lösen wir ohne es zu ahnen schon einen Konflikt zwischen unseren Eltern aus. Denn für unsere Mutter stehen wir fortan-und oft lebenslänglich nun an erster Stelle. Der Vater rückt für eine Weile auf den zweiten Platz.
Schon fühlen wir uns als Kind verantwortlich für eine Spaltung die durch unser da-sein entsteht. Dies muss kein Problem werden, wenn beide Elternteile mit dieser neuen Situation einverstanden sind, diese bewusst annehmen und bejahen. Sie geben für die nächsten Jahre Ihre Liebe und Kraft dem Kind und achten gleichzeitig auch auf Ihre Partnerschaft. Die Realität sieht allerdings oft anders aus.
Die Elternpaare entzweien sich, kapseln sich voneinander ab und fühlen sich unverstanden und unbefriedigt in Ihren Bedürfnissen. In dem Kind entsteht das Gefühl etwas falsch gemacht zu haben. Mit diesem Makel werden wir erwachsen und projezieren unsere Schuldgefühle auf unsere heutigen Partner, die manchmal gar nicht verstehen, was sie da eigentlich so alles abbekommen. Gefühle wie : „ich bin nie genug“ oder „ich bin immer zuviel„, „immer fehlt etwas„, „ich kann machen was ich will“ – „es reicht nie„, prägen unser Beziehungsleben.
Durch diesen und weitere Einflüsse unserer Kindheit und Jugend entsteht ein Herz mit mehr oder weniger vielen Narben. Manchmal sind die Verletzungen so stark gewesen, dass wir uns zurückziehen und Partnerschaft/unseren Partner meiden. Wir geben uns dem Partner/dem Leben immer weniger hin aus Angst vor erneuter Verletzung.
Damit schneiden wir uns mehr und mehr von der Fülle des Lebens und der Liebe ab und werden innerlich trauriger und einsamer.
Dies kann sich in verstärktem Kontrollverhalten, Ängsten, Deppressionen, Herzproblemen, ständiger Meckerei , Rückenschmerzen, Schlafproblemen und Kopfschmerzen äußern und so langsam aber sicher können wir uns selbst immer weniger leiden und werden mehr und mehr unzufriedener und unglücklicher. Schlimmstenfalls resignieren wir und finden uns scheinbar damit ab das unser Leben eben so ist. Damit ist der Keim für psychische Störungen und Krankheiten wie Krebs längst gesät und oft hilft nur noch diese Keule damit wir erwachen und uns wieder stärker uns zuwenden.
Unsere Aufstellungstage beginnen meistens mit einer Meditation durch das “ Haus unserer Seele„. Hier leben alle Menschen die zu unserem System gehören, vorrangig die einzelnen Familienmitglieder, Partner und Kinder. Mit Hilfe dieser Meditation können wir diese verkehrten Gedanken und Gefühle wieder an unsere Eltern zurückgeben und nochmal neu und ohne Schuldgefühle beginnen.
Manchmal sind es auch die Geschwister oder Großeltern mit deren Schicksal wir so stark verbunden sind, dass wir nicht in unsere eigene Kraft kommen. In der Begegnung mit Ihnen erleben wir erneut was uns mit Ihnen verbunden oder auch getrennt hat und können es auflösen. In der anschließenden Aufstellung können wir das sichtbar gewordene Thema noch intensiver betrachten und einen Lösungsschritt erarbeiten.
Die befreiende Wirkung die dadurch eintreten kann hilft uns anzunehmen was ist , frei zu werden für mehr Liebe zu uns selbst und damit ja zu unserem Leben sagen. Dann können wir aufhören unsere Gefühle zurückzuhalten und entwickeln uns hin zu einem „bedingungslosen Ja“ zu uns selbst. Dieses Ja zu uns selbst führt uns auf neue Weise mit unserem Partner zusammen oder lässt uns leichter eine neue Partnerschaft eingehen. Wir brauchen den anderen nicht mehr um unsere Selbstzweifel zu kompensieren sondern wir lieben ihn um seiner selbst willen.
BEGLEITUNG:
Wir, Anette und Wolfgang, sind als Paar selber durch viele Höhen und Tiefen gewandert, haben uns gefunden-verloren-und wiedergefunden. Daher können wir sehr authentisch handeln und Hilfestellung geben. Mit unserer warmen und liebevollen Art helfen wir Ihnen achtsam durch Ihr Problem-Thema hindurch zu gehen.



